Jahresbericht 2011 Drucken E-Mail
Generalversammlung der FFW Winkelbrunn am 8.1.2012

26 Einsätze im Jahr 2011 – Andreas Fuchs und Konrad Nußer seit 40 Jahren Mitglied der Feuerwehr – 2012 kommt der Feuerwehrführerschein

Winkelbrunn Auf ein ereignisreiches Jahr konnten 1. Vorstand Christian Fuchs und 1. Kommandant Hans Kerschbaum bei der Generalversammlung der FFW Winkelbrunn zurückblicken. Wie Christian Fuchs bekannt gab, zählt der Feuerwehrverein aktuell 148 Mitglieder. 49 davon leisten aktiven Feuerwehrdienst und stehen ihren Mann bzw. Frau, wenn die Feuerwehrsirene in Winkelbrunn heult. Und das war im vergangenen Jahr 26 mal der Fall, wie Kommandant Kerschbaum ergänzte. Der Bereich technische Hilfeleistung nimmt bei den Feuerwehreinsätzen mit 18 Alarmierungen dabei einen immer größeren Raum ein. Bei mehreren Verkehrsunfällen aber auch einem Gefahrgutzwischenfall wurde die Hilfe der Feuerwehrmänner und –frauen aus dem Freyunger Vorort benötigt. Das Sturmtief Erich Anfang Juli 2011 sorgte gar für vier Einsätze innerhalb von nur zwei Tagen. Zu Bränden rückte die Wehr drei mal aus. Der Rest der Einsätze verteilte sich auf Sicherheitswachen und Brandschutzschulungen. Die Zahl der geleisteten Einsatzstunden belief sich auf 308. Hinzu kamen weitere 398 Stunden für die 15 Übungen und zwei Schulungen, in denen sich die Feuerwehr fit für den Ernstfall machte.

Zu den aktiven Posten der Winkelbrunner Wehr zählt seit jeher die Jugendmannschaft. 11 Mitglieder hat die Nachwuchsgruppe, vier von ihnen konnten im Vorjahr in die aktive Mannschaft überführt werden, teilte Jugendwart Josef Mini mit. Nachdem 2011 wieder der Bundeswettbewerb der Jugendfeuerwehren ausgetragen wurde, standen für den ehrgeizigen Nachwuchs um die beiden Jugendwarte Josef Mini und Doris Pauli wieder zahlreiche Übungen auf dem Plan. Insgesamt summierte sich ihre Zahl auf 22. Bei der Landesausscheidung im mittelfränkischen Scheinfeld erreichte der Winkelbrunner Nachwuchs schließlich unter den 28 besten Jugendmannschaften aus ganz Bayern den achtbaren 17. Platz.
Angesichts des großen Engagements innerhalb der Winkelbrunner Feuerwehr und der intensiven Jugendarbeit in der Wehr sparten daher auch Freyungs 1. Bürgermeister Dr. Olaf Heinrich und Kreisbrandrat Klaus Fehler nicht des Lobes für das Ehrenamt.
Aber auch im gesellschaftlichen Bereich haben sich die Feuerwehrmänner und -frauen aus Winkelbrunn und Umgebung wieder stark engagiert. So war man beispielsweise bei zahlreichen kirchlichen und weltlichen Feiern vertreten, beteiligte man sich wie jedes Jahr an der Landschaftssäuberungsaktion „Freyung räumt auf", wirkte man bei der Feuerwehrausstellung beim Freyunger Sonnytag mit und organisierte aber auch eigene Veranstaltungen.
1. Vorstand Christian Fuchs konnte auch wieder langjährige Mitglieder ehren. 40 Jahre halten Andreas Fuchs aus Winkelbrunn und der ebenfalls in Winkelbrunn geborene Konrad Nußer dem Feuerwehrverein nun schon die Treue.
Ein Problem, dass den Winkelbrunnern zunehmend unter den Nägeln brannte, kann nun endlich dieses Jahr entschärft werden, berichtete 1. Kommandant Hans Kerschbaum erleichtert. Es geht dabei um den Feuerwehrführerschein. Konnte das 7,49 t schwere Löschfahrzeug der Wehr früher mit dem normalen Autoführerschein der Klasse 3 gelenkt werden, so reicht nach der Führerscheinreform der Pkw-Führerschein der neuen Klasse B hierfür nicht mehr aus, so dass die Zahl der berechtigten Feuerwehrfahrer zunehmend weniger wurde. Ab heuer kann die Feuerwehr nun eigenverantwortlich Fahrer ausbilden, die dann nach erfolgreicher Prüfungsabnahme eine Sonderfahrerlaubnis für Feuerwehrfahrzeuge bis 7,5 t Gesamtgewicht erhalten. Und das will die Winkelbrunner Wehr 2012 angehen.

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Die Nachwuchsarbeit wird bei der Winkelbrunner Feuerwehr traditionell groß geschrieben. 2011 vertrat der Nachwuchs der Wehr aus dem Freyunger Vorort wieder erfolgreich die Farben des Landkreises Freyung-Grafenau beim Landesentscheid in Scheinfeld. Hier eine Gruppenaufnahme nach der Siegerehrung; in Uniform mit am Bild 1. Kdt. Hans Kerschbaum (links) sowie die beiden Jugendwarte Josef Mini und Doris Pauli (rechts).


Zuletzt aktualisiert am Montag, den 16. Januar 2012 um 18:59 Uhr
 
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