| Jahresbericht 2006 |
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Generalversammlung der FFW Winkelbrunn 07.01.2007 Schneekatastrophe eine außergewöhnlich Herausforderung – Franz Ambros und Josef Vogl für langjährige Mitgliedschaft geehrt Winkelbrunn 17 Mal war die Feuerwehr Winkelbrunn vergangenes Jahr zur Stelle, als ihre Hilfe gebraucht wurde. Allein während der Schneekatastrophe waren die Wehrmänner sieben Tag in Folge im Einsatz.
Nach all den außergewöhnlichen Leistungen, welche die Feuerwehr Winkelbrunn in den vergangenen Jahren gemeistert hat, sollte es eigentlich einmal ein ganz normales Jahr werden, wie Kommandant Ludwig Weber seinen Tätigkeitsbericht einleitete. Aber dann kam alles ganz anders. Monatelanger, nahezu ununterbrochener Schneefall ließ die Region in Schnee versinken und viele erkannten die Gefahr der drückenden Schneelast zu spät, so dass letztendlich der Katastrophenalarm für den Landkreis Freyung-Grafenau ausgelöst werden musste. Insgesamt an sieben Tage waren die Winkelbrunner Wehrmänner und aber auch -frauen mit dem Abschaufeln von Dächern im Einsatz. Nicht nur eine physische Belastung für die ehrenamtlichen Helfer, das Ganze musste natürlich auch mit dem eigenen Beruf und ihren sonstigen Verpflichtungen – auch ihre eigenen Gebäude mussten von der Last des Schnees befreit werden - in Einklang gebracht werden. So war es geradezu selbstverständlich, dass KBR Klaus Fehler und Bürgermeister Peter Kaspar den Floriansjüngern erneut für den unermüdlichen und oft nicht ganz ungefährlichen Einsatz dankten. Der Kreisbrandrat brach in diesem Zusammenhang auch eine Lanze für die Ortsfeuerwehren. Große Schadensereignisse oder Gefahrenlagen belegen immer wieder, dass auf die Hilfe der kleinen Wehren nicht verzichtet werden kann, stellte er unter Hinweis auf die immer wieder aufkommenden Zweifel an der Notwendigkeit der Dorffeuerwehren klar. Insgesamt waren die 51 aktiven Wehrmänner und -frauen aus dem Freyunger Vorort 2006 17 mal ausgerückt. Die Einsätze gliederten sich in eine Brandbekämpfung, 13 technische Hilfeleistungen und zwei Sicherheitswachen, eine Alarmierung stellte sich als Fehlalarm heraus. Um im Einsatz auch wirksam Hilfe zu leisten, wurden vergangenes Jahr insgesamt 15 Übungen abgehalten. 13 Teilnehmer unterzogen sich außerdem mit Erfolg der Abnahme für das Bayerische Feuerwehrleistungsabzeichen. Aber auch die Jugendfeuerwehr wurde wieder einmal mehr ihrem Ruf als Aushängeschild der Wehr gerecht. In 13 Übungen bzw. Schulungen bereitete Jugendwart Josef Mini den Nachwuchs auf den aktiven Dienst vor. Das sie dabei auf dem richtigen Weg sind, belegt die Erfolgsbilanz. Mit Bravour bestanden die 15 jungen Buben und Mädchen die Prüfung für die Deutsche Leistungsspange der Jugendfeuerwehr und die Abnahme der zweiten Stufe der sog. Jugendflamme. Die Älteren unter ihnen bestanden sogar schon das Feuerwehrleistungsabzeichen. Wie 1. Vorstand Karl Fuchs bekannt gab, gehören dem Feuerwehrverein derzeit insgesamt 152 Mitglieder an. Einige davon wurden bei der Versammlung dann auch geehrt. Seit sage und schreibe einem halben Jahrhundert hält Franz Ambros aus Freyung dem Verein die Treue. Bei Josef Vogl aus Ort sind es 40 Jahre, die er bei der Feuerwehr ist. Zur Ehrung für 25-jährigen aktiven Feuerwehrdienst durch den Landkreis wurden Hans Kerschbaum und Manfred Mini aus Winkelbrunn gemeldet. Wie der Vorstand berichtete, gab es neben dem aktiven Dienst auch wieder zahlreiche gesellschaftliche Aktivitäten des Vereins. So waren beispielsweise bei der Mitorganisation des Jive-Open-Airs auf der Freyunger Au, der Durchführung des Kreisjugendfeuerwehrtages am Freyunger Oberfeld und der Müllsammelaktion „Freyung räumt auf“ wieder viele fleißige Hände im Einsatz. Aus den Vereinseinnahmen konnten auch 2006 wieder über 1.000,- € in die Anschaffung und den Unterhalt der Feuerwehrgerätschaften beigesteuert werden, berichtet Kassier Fritz Riepl. Angesichts des schmalen Stadtsäckels eine willkommene Geste, so das Freyunger Stadtoberhaupt. Abgerundet wurde die Versammlung mit Informationen von Bürgermeister Kaspar und Kreisbrandrat Fehler über Neuerungen aus dem Feuerwehrwesen, wie etwa der „unendlichen Geschichte“ Digitalfunk, der Förderung des Führerscheinerwerbes für Lenker von Einsatzfahrzeugen und der finanziellen Situation im Feuerwehrwesen schlechthin.
Vorstand Karl Fuchs (links) und 1. Kdt. Ludwig Weber (rechts) danken Franz Ambros für 50 Jahre Treue zur Winkelbrunner Feuerwehr
Groß war die Gratulantenschar, als Franz Ambros für 50 Jahre Treue zur Winkelbrunner Feuerwehr geehrt wurde. |
| Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 22. Januar 2010 um 12:14 Uhr |



